# Lebendigkeits-Proben

> Die fünf Probe-Arten, was gesendet wird und was als Antwort genügt.


Eine Probe ist der minimale unschädliche Aufruf, der beweist, dass eine Schnittstelle lebt. Das Manifest nennt sie je Schnittstelle unter `interfaces[].probe` mit `kind` und `expect`; optional nennt `target` eine Probe-URL, die vom Endpunkt abweicht.

| `kind` | Was gesendet wird | `expect` |
|---|---|---|
| `sparql-ask` | eine ASK-Abfrage gegen den Endpunkt | `boolean` |
| `http-get` | ein einfaches GET | `ok` (2xx) oder `response` |
| `http-head` | ein HEAD | `ok` oder `response` |
| `mcp-initialize` | der initialize-Handschlag, Server der Handshake-Ära | `response` |
| `mcp-discover` | `server/discover` als erste Nachricht, Server der zustandslosen Ära (Revision 2026-07-28) | `ok` oder `response` |

`expect = response` heisst: Jede HTTP-Antwort beweist Lebendigkeit, auch eine 400 auf ein blosses GET. Zwei MCP-Proben, weil MCP zwei Ären hat; die falsche Probe liefert eine Antwort, die nichts beweist.

## Zustände einer Prüfung {#zustaende}

Drei, nie mehr: **nie geprüft**, **bestanden**, **gescheitert**, jeder mit Zeitpunkt, Probe und tatsächlich geprüfter Adresse. Eine Messung gegen eine lokale Instanz sagt das dazu. Nichts wird als bestanden gezeigt, was nicht gemessen wurde.

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Quelle: docs/de/reference/probes.md
