Erklärung · Verstehen, warum es so ist
Warum ein Gateway und nicht elf Server
Entscheid E16: Domänenserver hinter einem Gateway, zweistufige Entdeckung, ein Ort für die Politik.
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Die Plattform stellt ihre Werkzeuge über ein Gateway bereit, hinter dem je Domäne ein eigener Server steht. Geprüft und verworfen wurden andere Zuschnitte.
Verworfen
- Elf Einzelserver ohne Gateway. Ein fremder Agent müsste elf Verbindungen konfigurieren und sähe aggregiert bis zu 165 Werkzeuge.
- Zwei bis drei Bündel oder ein Monolith. Der Präzedenzfall GitHub: 101 Werkzeuge in einem Server senkten die Trefferquote der Werkzeugwahl von 95 auf 71 Prozent.
Entschieden
Ein MCP-Server pro Domäne mit drei bis fünfzehn Werkzeugen, eigener Auth-Grenze und eigenem Verzeichniseintrag; Mini-Domänen leben als Namensraum in einem fachlich nahen Server. Primärer Maschinenzugang ist das Gateway, ein Bauteil mit zwei Funktionen: Politik (Authentifizierung, Ratenbegrenzung, Sitzungsbudget) und Aggregation (flache Namen <domäne>.<verb_objekt>, deterministische Werkzeugliste, zweistufige Entdeckung mit Nachladen der drei bis fünf relevanten Schemata).
Was daraus folgt
Die Politik geschieht genau einmal, gleich durch welche Tür ein Aufruf kommt. Ein Agent liest zuerst 52 Einzeiler und lädt dann nur die Schemata, die er braucht. Und jede Domäne kann eines Tages als eigener Verzeichniseintrag erscheinen, über denselben Aufnahmeweg wie alle anderen.