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Am Ende dieses Tutorials haben Sie ein Manifest für eine Datenquelle geschrieben, es gegen das datierte JSON-Schema geprüft und wissen, was danach geschieht. Sie brauchen einen Texteditor, Rust (stable über rustup) und Git; alle Befehle laufen aus der Wurzel des Korpus-Checkouts.

1. Was ein Manifest ist

Ein Manifest ist gewöhnliches JSON in genau einer normierten Gestalt: ein Profil auf DCAT-AP-CH mit der AI-Interface-Erweiterung, dank JSON-LD-Kontext zugleich sauberes RDF. Neun Felder sind Pflicht; die Referenz Manifest-Standard nennt sie Feld für Feld.

2. Die Datei anlegen

Legen Sie eine Datei an, deren Name der Slug Ihrer Kennung ist, zum Beispiel meine-quelle.json. Der Inhalt ist das geparkte Manifest des Vereins, gekürzt auf die Pflichtfelder plus tier und probe; ersetzen Sie Kennung, Titel, Herausgeber, Lizenz und Endpunkt durch Ihre Angaben. Der Befehl legt die Datei an, wie sie hier steht:

cat > meine-quelle.json <<'EOF'
{
  "$schema": "https://ld.openhelvetia.swiss/ns/manifest/schema/2026-08-15/manifest.schema.json",
  "@context": "https://ld.openhelvetia.swiss/ns/manifest/v1",
  "@id": "https://ld.openhelvetia.swiss/registry/meine-quelle",
  "@type": "Manifest",
  "title": {
    "de": "Meine Quelle — SPARQL-Zugang",
    "en": "My source — SPARQL access"
  },
  "publisher": "https://ld.openhelvetia.swiss/org/meine-organisation",
  "license": "https://dcat-ap.ch/vocabulary/licenses/terms_open",
  "interfaces": [
    {
      "@type": "SparqlInterface",
      "endpoint": "https://example.org/sparql",
      "auth": {
        "authType": "none"
      },
      "tier": "base",
      "probe": {
        "kind": "sparql-ask",
        "expect": "boolean"
      }
    }
  ],
  "issued": "2026-09-02"
}
EOF

Die Datei steht in der kanonischen Form des Standards (feste Schlüsselreihenfolge, zwei Leerzeichen, LF); eine andere Formatierung meldet die zweite Prüfstufe als Fehler, und --write stellt sie her. Drei Dinge gehen hier oft schief: @context ist genau ein String, kein Array; title ist eine Sprach-Map, kein String; license ist eine IRI, kein Name.

3. Gegen das Schema prüfen

Die erste der vier Prüfstufen können Sie selbst laufen lassen. Das datierte Schema ist öffentlich; jeder Validator für JSON Schema 2020-12 genügt. Mit dem Prüfwerkzeug des Vereins aus dem Checkout:

cargo run --locked --manifest-path registry/standard/oh-validate/Cargo.toml -- registry/standard/schema/manifest.schema.json meine-quelle.json

Erwartete Ausgabe bei Erfolg:

checked 1 file(s): OK

Ein unbekannter Schlüssel ist ein Fehler, keine Warnung. Die Meldung nennt den Pfad im Dokument.

4. Die weiteren drei Stufen

JSON-LD-Roundtrip, SHACL-Shapes und der Gesamtgraph laufen beim Verein, als Gate vor jeder Änderung am Register. Sie können sie lokal mitlaufen lassen:

cargo run --locked --manifest-path registry/standard/oh-validate/Cargo.toml -- registry/standard/schema/manifest.schema.json meine-quelle.json --stage2 registry/standard/context/v1.jsonld --stage3 registry/standard/shapes/manifest-v1.ttl --stage4

Die Stufen sind in So wird geprüft beschrieben.

5. Einreichen

Ins Verzeichnis führt einer von drei Wegen; die Anleitung Die drei Aufnahmewege beschreibt sie. Heute heisst das: Manifest und Erklärung in Schriftform an die Kontaktadresse des Vereins. Eine Bearbeitungsfrist nennt diese Seite nicht; keine ist beschlossen.

Was Sie jetzt haben

Ein Manifest, das die erste Prüfstufe besteht, und die Befehle für die übrigen drei. Weiter: Das Verzeichnis maschinell lesen, um zu sehen, wie Ihr Eintrag später ausgeliefert wird.